Heimatstube Langes Haus Altfriedland - reloaded

 

Unser Projekt für 2022 ist die Erneuerung und Digitalisierung unserer Heimatstube. Hierfür haben wir uns beim Programm "Neustart Kultur" des DVA beworben und erhalten nun Fördermittel für die Umgestaltung der Heimatstube im Langen Haus Altfriedland.

 

19.03.2022 Frührjahrsputz und Leerräumen der Vereinsräume im Langen Haus: 

 

Heute ging es los. Mit unseren Vereinsmitgliedern zusammen konnten wir die alten Vereinszimmer ausräumen und jede Menge ausrümpeln. Zwei Räume stehen nun leer.

 

Hier soll die neue Heimatstube entstehen. Nächste Woche kommt h neun Berlin - Büro für Wissensarchitekturen nach Altfriedland und schaut sich die alte Heimatstube an.

 

Zusammen wird überlegt, wie die Heimatstube der Vereins Langes Haus Altfriedland schick umgestaltet und das alte Wissen digital und modern für die Gäste präsentiert werden kann.

Drei Personen sitzen im Garten und sprechen miteinander
Agentur HNeun stellt erste Konzeptionierung vor

13.07.2022

 

In den letzten Monaten wurde im Hintergrund schon einiges getüftelt, überlegt, ausgemessen, alte Grundrisse begutachtet, Ideen geschmiedet und neue Pläne erstellt. Die Agentur HNeun sichtete alle Gegenstände und Texte der bisherigen Ausstellung.

 

Heute nun konnte in einem weiteren Planungsgespräch das bisher erarbeitete Konzept vorgestellt und konkretisiert werden.

 

Die Ideen der Ausstellungsmacher/innen motivieren uns, bei der Gestaltung der Heimatstube mit neuen Farben und Inhalten mit anzupacken.

 

Ein tolles Konzept, welches Altfriedland als Teil des "Kulturerbe Oderbruch" in seiner Einzigartigkeit integrieren wird und zugleich Lust macht, Altfriedland und seine besonderen Orte zu erkunden und zu entdecken.

 

Ein kleiner Crime-Spoiler an dieser Stelle: in der Heimatstube wird man dann zum Beispiel etwas über einen Mord von 1724 in der nahe gelegenen Dammmühle erfahren. Wir sind gespannt und aufgeregt, wie es hier weiter geht!


30.07.2022

 

Heute waren unsere Vereinsmitglieder wieder sehr fleißig. Nicht nur am Gebäude und im Garten sowie am Dorfbackofen wurde geputzt, geharkt, gebuddelt und sortiert. Auch innen ging es weiter. Für unsere Heimatstube wurde aus dem  Kriechkeller loses Material entfernt. Leider kam darunter kein Schatz zum Vorschein und auch nicht (wie erhofft) alte Backsteine. Es wurde nur noch mehr Erde und Sand freigelegt.

Dafür gab es aber im Mittelraum eine positive Überraschung. Denn hier schlummerten unter dem heraus gerissenen Bodenbelag alte Holzdielen, die zum größten Teil auch noch ganz gut erhalten scheinen. So werden wir hier wahrscheinlich die Dielen schon aufarbeiten können und dem Raum damit einen wunderbaren Charme verleihen können.